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Ihre Simone Gerwers Expertin für Führung im Change

Lasst Euch infizieren! Mit Mut natürlich. #Whatif?

6. März 2020 - Aktuelles, Allgemein, Change, DIE Ist das so - Kolumne, Mut, Mut zur Veränderung, Mutausbrüche, Podcast what if - , , , , , , , , , ,

Vorsicht Virus! Lasst Euch infizieren, … allerdings bitte mit Mut!

Mit Mut gegen Viren? Mut & Mutanstiftung sind quasi mein Thema. Wie geht eigentlich Mut im Leben, im Führungsalltag, in der Gesellschaft, wenn alles in permanenter Veränderung ist?  – damit beschäftige ich mich nun schon seit fast 4 Jahren intensiv. Wir brauchen ihn den Mut, um uns in unsicherem Gelände zu bewegen, um gute Entscheidungen zu treffen und Veränderung als Gestaltungsaufgabe anzugehen. Wer immer noch auf Sicherheit hofft, hat nicht verstanden, dass es darum geht Unsicherheitskompetenz zu entwickeln. Unsere unbeständige Welt erfordert es Unsicherheiten auszuhalten und mit ihnen souverän umzugehen.

Wir werden alle sterben. Und … Die gute Nachricht

Wir werden alle sterben. Ja, werden wir. Doch es gibt keinen Anhaltspunkt, dass genau dieser Virus uns kollektiv vernichtet. Mehr Mut muss her. Mut als „die“ Kompetenz in Wandelzeiten ist durchaus erlernbar. Das ist die gute Nachricht. Was wir übrigens gerade in Sachen Corona-Virus und Angstmacherei erleben ist für mich unfassbar und es macht mich traurig. Eigentlich wollte ich nicht auf den Corona-Virus aufspringen und mich dazu äußern. Das Thema gehört in Hände von Spezialisten auf dem Gebiet der Virologie, finde ich. Doch was sich drastisch zeigt: Deutschland (und nicht nur wir) gibt sich als Land der Angsthasen, in überzogener Sicherheitsmanie, alle Ehre. Wie fange ich an …. Hör gern in den Podcast rein, oder lies einfach weiter.

Mutausbruch – What if? Vom Mut zur Veränderung

Ausatmen, würde ich mal sagen.

Ja, ausatmen wäre schon mal ein guter erster Schritt. Zunächst verstehe ich jeden Menschen, der Angst hat und ich habe Mitgefühl mit denen, die infiziert sind. Was ich aber nicht verstehe ist diese perverse Panikmache. Was ist eigentlich hier in Deutschland passiert, dass wir uns wie im Ausnahmezustand verhalten?  Wieso hat fast „Keiner“ vor der Grippe Angst, die bis dato mehr Todesfälle nach sich gezogen hat? Weshalb beschwören einige die Katastrophe schon herauf, bevor sie in entsprechendem Ausmass da ist? Warum fokussieren wir uns nicht auf die alltäglichen Dinge, die wir tun können, um ein Anstecken zu minimieren? Wie wäre es mit: Händewaschen, mit dem Handgeben und Begrüssungskuss auf der Strasse mal zu pausieren, bewusst und gesund leben. Was wäre also, wenn …

Was glaubst Du ist der größte Virus?

Was glaubst Du, ist der größte Virus und was kann die Infektion abwenden? Bestimmt ist es nicht Rückzug auf allen Ebenen, Absage aller möglichen Veranstaltungen … usw.. Was nämlich jetzt passiert ist „menschengemacht.“ All` die Panik: von Hamsterkäufen bis hin zur Absage von Veranstaltungen. Wir berauben uns nicht nur unserer Freiheit,  wir schaden der Wirtschaft.

Der größte Virus ist wohl die Angst selbst und unser angstgetriebenes Verhalten in Panikmanie. Gerade wurde in der Tagesschau über die rückläufigen Flüge bei der Lufthansa berichtet. Die Folge sei ein großer wirtschaftlicher Schaden, den man damit einzudämmen versucht Flüge massiv aus dem Flugplan zu streichen. Was für ein Dilemma. Der Nachrichtensprecher kommentierte: Man sieht schon jetzt, welchen wirtschaftlichen Schaden das Corona Virus anrichtet. Ist das so? Oder ist es vielleicht ganz anders? Wie macht der Virus es denn genau, wirtschaftlichen Schaden anzurichten? Es ist eben nicht der Virus, es ist unsere Angst. Klar Angst hat eine Warnfunktion, ist aber auch ein Hemmschuh, wenn wir ihr uns ohne Risikokompetenz ausliefern. Es bleibt dabei: Angst ist ein schlechter Berater.

Vom Preis der Sicherheit

Kontrolle hat nämlich ihren Preis und sie wird nicht zielführend sein, soviel ist sicher. Teilweise erscheint unser Verhalten beinahe arrogant: Glauben wir, einen Virus beherrschen zu können, indem wir uns „einigeln“ und in den Rückzug gehen? Die Presse schreibt heute: „Was das Angstbarometer Dax sagt?! Der bricht nämlich wieder mal ein. Wo bleibt die Besonnenheit, unser gesunder Menschenverstand?! GermanMut ist gefragt.

Von Angst und ihren Folgen, eine Geschichte

Erinnerst Du Dich noch an den 11.09.2001? Es ist das Datum, an dem 2 Flugzeuge in die beiden Türme des World Trade Center in NY rasten. Dieses Datum hat Angst und Schrecken verbreitet, wie kaum ein Ereignis vorher. Der Terror hat uns im Griff, war die Botschaft, die durch die Welt ging. Aber auch hier war es nicht der Terror, sondern unsere Angstfantasien für die Zukunft. In meinen Mut-Vorträgen bringe ich es so auf den Punkt:

Die Fakten*: Es gab allein 256 Tote (Passagiere) in der Folge der beiden Flugzeugabstürze. Aber darüber hinaus passierte etwas viel Schlimmeres! Die Angst veranlasste die Menschen Flugzeuge so gut es geht zu meiden, was in den Staaten nicht unbedingt einfach ist. Dennoch nahmen die Autonutzung und auch die Autounfälle rasant zu ( und hielt übrigens ganze 12 Monate an.) Es sind im Folgejahr ganze 1600 Menschen mehr als bis dato im Straßenverkehr umgekommen. Was für eine drastische Folge!

Aus Angst vor dem Fliegen starben diese Menschen bei Autounfällen. Diese Todesrate ist 6x so hoch, wie die Zahl der Verunglückten der beiden Flugzeugabstürze. Von 2002 – 2005 gab es 2,5 Milliarden Passagiere US-amerikanischer Fluggesellschaften, Keiner starb. Jeder Versuch die Menschen zu überzeugen, dass das Auto unsicherer ist, scheiterte. Fazit: Immer wenn eine Bedrohung mehrere Menschen gleichzeitig betrifft reagieren wir mit evolutionsbedingter großer Angst. (Faustregel „Dread Risks, sogenannte Schockrisiken oder Althirn-Furcht)

*) nach Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Risikoforscher

Zitat Gerd Gigerenzer, Risiko, Wie man die richtigen Entscheidungen trifft, btb Verlag 2013, S. 25: „Wenn ein Konflikt zwischen der Vernunft und einer starken Emotion vorliegt, verzichte auf Argumente. Mache Dir lieber eine gegensätliche stärkere Emotion zunutze.“

Fazit: 1.) Jeden Umgang mit Unsicherheit kann man lernen, wenn man den Mut hat sich des eigenen Verstandes zu bedienen. 2.) Experten sind eher ein Teil des Problems, statt der Lösung (Risikokompetenz fehlt, wenig Kommunikationskompetenz, nur Fachkompetenz) 3.) Weniger ist mehr. Komplexe Probleme brauchen nicht immer komplexe Lösungen. Keep it simple! Es braucht Vertrauensbildung und die geht nicht kompliziert. Einfache Regeln, können nach Gigerenzer, die Welt klüger und besser machen.

Unsicherheitskompetenz für unser Land

„German Angst“ oder mutlos nenne ich das, was gerade um diesen Virus passiert. Kampf – Flucht – Todstellen, scheinen als die verfügbaren Strategien übrig zu sein. „Althirnfurcht“ nennt man diese Angst. Althirnfurcht unterdrückt nachweislich neuere Teile des Gehirns, die für rationales Denken verantwortlich sind. Mutiges Handeln setzt die Kompetenz voraus, Unsicherheit auszuhalten. Das wiederum verlangt Bewusstheit im „Mindset“. Was wäre wenn wir ein solches Mindset hätten, statt  überzogenem Sicherheitsbestreben? Ein Mindset, um 

  1. sich risikokompetent verhalten zu können
  2. klare Entscheidungen treffen zu können
  3. achtsam & fokussiert zu handeln
  4. sich in Vertrauen zu gründen
  5. verantwortlich zu handeln

Das sind nur ein paar Eckpfeiler, die uns helfen, trotz der Angst besonnen und handlungsfähig zu bleiben. Angst beginnt nämlich im Kopf und Mut übrigens auch. Vielleicht ist ja der Virus unserer Angst viel gefährlicher für unser Leben, als das Corona-Virus selbst?! Hast Du Dich schon mal gefragt, warum diese gemeinschaftliche Angst bei Dir andockt und/ oder so viele Menschen & Unternehmen, große Teile einer Gesellschaft beherrscht?

What if?

Wie wäre es, wenn wir wieder durchatmen und Kopf & Gefühl ausrichten, um bewusst das Leben weiter zu führen? Was wir gerade lernen können, ist eine Lerneinheit für den Umgang mit Unsicherheit überhaupt. Wir tun gut daran, uns diesem Lernen zu stellen, um dem Wandel und allen Unsicherheiten gewappnet zu sein.

Bleib schön gesund, Du weisst ja: What if?

„Das Leben selbst birgt ein gewisses Risiko.“

Harold Macmillan

Ein Onlinekurs für mehr MUT zur Veränderung und Booster in unsicheren Zeiten

Übrigens startet in diesen Tagen mein neuer Onlinekurs: What if?  – In 7 Schritten zur Veränderung. Zugegeben, ich bin etwas aufgeregt. Ich habe sehr viel Zeit und Kraft und vor allem meine Erkenntnisse aus 4 Jahren Mutforschung –  Wie geht eigentlich Mut?“ –  hineingelegt. Jetzt bin ich voller Freude und Erwartung auf das Feedback der Teilnehmer.  In diesem Kurs arbeitest Du step by step daran, Deinen Mutmuskel zu stärken und Deine Veränderung voller Mut zu starten. Hast Du Lust dabei zu sein? Melde Dich unverbindlich zum Newsletter an und mache Dich veränderungsbereit, für Deinen Mutausbruch. Ich freue mich Dein Sparringspartner zu sein.

Also: Augen auf und tanzen. Make that Change, Deine Simone

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Simone Gerwers ist Sparringspartnerin für Führung & Management im Wandel und Inhaberin der coaching4change Akademie. Die Diplomwirtschaftswissenschaftlerin wirbt für mehr Mut in Wirtschaft und Gesellschaft und im Leben. Sie stiftet an Erfolg neu zu denken.
Consultant & Speaker - Blogger - Podcaster
Initiatorin der Mutausbrüche

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